Hotel Burg Wernberg
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Kastell Gourmet Restaurant

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Das Gourmet-Restaurant »Kastell«: grenzenlos genießen

Das Gourmet-Restaurant »Kastell« ist mit Grand Chef Thomas Kellermann und seiner vielfach ausgezeichneten Küche eine der ersten Adressen für leidenschaftliche Feinschmecker und anspruchsvolle Gourmets. Mit der kompromisslosen Liebe zum Detail, mit exzellenten Menüs, neuen außergewöhnlichen Kreationen und seinen meisterhaften Interpretationen der internationalen Küche verzaubert und überrascht der Sternekoch seine Gäste jeden Tag aufs Neue. Genießen Sie die raffinierten Kompositionen und Genussgipfel im einmaligen Ambiente des historischen Kreuzgewölbes und lassen Sie sich von Sommelier Frank Hildebrand mit den feinsten Tropfen aus seinem reich bestückten Weinkeller verwöhnen.

Öffnungszeiten

Mittwoch bis Samstag ab 19 Uhr, sonntags ab 12 Uhr, Montag und Dienstag Ruhetag

Sie möchten gleich einen Tisch reservieren? Rufen Sie uns an: +49 (0)9604 939 135 oder nutzen Sie unser himmelblaues Kästchen links: Klicken Sie auf »Tisch im Gourmet-Restaurant ›Kastell‹ reservieren«, wählen Sie Ihren Lieblingstermin und einen Tisch für ein oder zwei Personen. Mit unserer Reservierungsbestätigung, die Sie per E-Mail erreicht, steht Ihrer kulinarischen Vorfreude dann nichts mehr im Wege.

Kulinarische Impressionen
Raffinierte Komposition für anspruchsvolle Feinschmecker und Gourmets
Überraschend, leicht und ein absoluter Genuss: die Kreationen von Thomas Kellermann
Kreation vom 2-Sterne-Koch, Restaurant »Kastell«, Burg Wernberg
Ein Genuss: Komposition mit Meeresfrüchten von Grand Chef Thomas Kellermann
Fürstlich speisen mit außergewöhnlichen Gerichten im »Kastell« auf Burg Wernberg
Jeder Gang aus der Küche Thomas Kellermanns ein einzigartiges Gericht
Ein Augenschmaus: Kreation aus der 2-Sterne-Küche von Thomas Kellermann
Außergewöhnlich und leicht speisen auf Burg Wernberg: mit maximalem Genuss
Aktuelles Menü

Interpretationen von Thomas Kellermann

Steigern Sie Ihre Vorfreude und werfen Sie einen Blick auf unsere aktuelle Speisekarte mit den neuesten Kreationen und feinsten Klassikern aus der 2-Sterne-Küche von Thomas Kellermann.


Auszeichnungen

Unter Gourmets sind Preise und Auszeichnungen Zeichen außergewöhnlicher Kreationen und höchster Qualität. Und sie sind das Ergebnis von erstklassigem Service, herzlicher Gastlichkeit und der frischen Begeisterung, mit der wir unsere Gäste Tag für Tag aufs Neue verwöhnen. – Lesen Sie mit einem Klick auf die Logos, was renommierte Genussexperten über uns sagen und wie sie uns bewerten.

 

 

 
 
 
 

Der Feinschmecker

Thomas Kellermann begreift sich als Aromenkoch, der in seiner Küche offen ist für regionale wie internationale Einflüsse. Der Saibling aus Bärnau wird mit würziger Aubergine, Orangen-Curry-Creme und Zuckerschotensalat zur Delikatesse, mit Rauch verfeinert ist das confierte Rinderfilet – Rocolacreme, Wirsing und ein duftendes Zitronengrassabayon aromatisieren das Gericht auf wunderbare Weise. Kompetenter Service, 500 Weine.

Gault & Millau Deutschland 2014

Bewertung: 17 Punkte
Kategorie: Erstklassig


Die trutzige Burg, die weithin sichtbar über Wernberg thront, hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Denn die 800-jährigen Gemäuer, einstmals böhmisches Lehen, später „Rettungsanstalt für gefallene Mädchen“ und Asylantenwohnheim, waren vom Verfall bedroht, ehe ein gemeinsamer finanzieller Kraftakt von Gemeinde und Elektronik-Conrad die vorbildliche Sanierung und den Umbau von Türmen und Gewölben in ein luxuriöses Hotel mit verschiedenerlei Gastronomie ermöglichte. Küchenchef Thomas Kellermann ist, wie er selbst sagt, „kein Freund der lauten Töne“. Spektakuläre Kreationen sind nicht seine Sache. Allerdings ist er selbstbewusst genug, um sein Konzept einer von Zeitgeistigem jeglicher Art unabhängigen, klassisch basierten Großstadtküche weitgehend kompromisslos durchzusetzen. Präzision und technische Brillanz sind die stilbildenden Attribute der beiden zur Wahl stehenden Menüs („Degustation“ und „Kellermann“). Die derzeit allerorten bemühte Regionalität oder verkrampfte Anleihen bei Nordeuropas In-Köchen oder gar Molekular-Spielereien des Stauneffekts wegen gibt es hier nicht. Produkte kommen von nah oder fern – entscheidend ist ihre Qualität, nicht die Herkunft. Angerichtet wird auf edlem, weißem Porzellan und nicht auf Schiefer, Steinen oder Filz. Auf alles Heimatverbrämte verzichtet auch das in nobler Art schlicht gehaltene Restaurant im romanischen Kreuzgewölbe: weiß gekalkte Wände, cremefarbene Jura-Marmorböden, zeitgenössische Kunst, stylisch-minimalistische Tischdekoration. Einzig die unaufdringliche Herzlichkeit der nichtsdestotrotz absolut professionell agierenden jungen Servicebrigade, und das für die gebotene Qualität von Speis’ und Trank eher moderate Preisniveau kann man als im positiven Sinne ländlich bezeichnen. Im »Menü Kellermann« starten Flusskrebse mit Avocado und Sauerkrautsauce: auf großem Teller (tolle Optik!) zwei Krebse links und rechts im schmackhaften Krustentierfond, konterkariert von einer erfrischend feinen Avocadorolle mit Zitronenzesten und von einigen Fleckchen sensationell klar abgeschmeckter Sauerkrautsauce, von der man nur zu gern Nachschlag hätte. Der Gegensatz von fein und cremig zu deftig wirkt raffiniert. Beim Nagelrochen mit Risottofond, Bohnen und süß-saurer Leber ist der Fond von geradezu sinnlicher Konsistenz. Einen nicht nur farblichen Akzent setzen diverse Sorten frischer Bohnen, präzise à point gegart. Der Rochen sitzt, von Reis-Crunchies gekrönt, auf der einen Seite des Tellers, die grandios auf abschmelzende Konsistenz gegarte Leber auf der anderen auf einem kleinen Häufchen süß-sauer marinierter Gemüse. Doch in seiner Konzeption hinterlässt uns das Gericht eher ratlos, weil wir den Kontext zwischen Leber und Fisch weder erahnen noch schmecken. Auch die folgende Bouillabaisse mit Krautwickerl, Rotbarbentartar und Meerrettich-Aïoli offenbart einen Strickfehler. Alle Zutaten könnten in Konsistenz und Qualität nicht besser sein. Das Rotbarbentatar mit der Aïoli ist eine Sensation, der frische Meerrettich harmoniert mit dem rohen Fischtatar und zündet ätherische Glanzlichter. Der kleine Krautwickerl obenauf ist mit Kümmel abgeschmeckt, für sich genommen traditionell logisch und stimmig. Im Zusammenspiel mit der mit viel Safran in Szene gesetzten Bouillabaisse entsteht daraus aber ein ätherisches Tohuwabohu, das Dreierlei der Gewürze will sich nicht vertragen. Die Impérial-Taubenbrust confiert mit Pfirsich und Lavendel beamt uns wieder auf die gewohnte Umlaufbahn. Die seidige, ultrazarte Sous-vide-Konsistenz der Taube lässt uns schwelgen, wie Nougat schmilzt ihr Fleisch am Gaumen ab. Dazu ein paar kleine Stücke Gänseleber mit gebratenem Pfirsich und eine intensive Lavendelcreme. Sensorisch mediterran inspiriert, technisch brillant realisiert. Die Pâtisserie des Hauses gibt sich frisch und bewusst nicht opulent, dabei effizient im Aufwand. Ihr Olivenöleis mit Mango, kleinem Krapfen und Kokosnuss bietet Eis von bestechend frischem, grünlich inspiriertem Olivengeschmack, toll! Dazu ein paar kleine Aromaimpulse in Form diverser Fruchtessenzen, der kleine Krapfen wirkt durch perfekte Konsistenz, die Mango reif, aber verloren im Ensemble, dazu eine erfrischende Kokoscreme. Die Weinkarte des Restaurants zählt unbedingt zu den ambitionierten des Landes. In ihr findet auch der kundigste Gast garantierten Genuss. Neben kompetent ausgewählten deutschen Winzern listet sie kleinere handwerklich arbeitende Produzenten aus Österreich, Frankreich und Italien. Sommelier Frank Hildebrand versteht sein Handwerk. Seiner Auswahl und seinem Rat können Sie getrost vertrauen.

Der Große Restaurant & Hotel Guide

Thomas Kellermann versteht es, das Charakteristische der ausgewählten Zutaten hervorzuheben und aus den Ingredienzen kulinarische Überraschungen zu kreieren.

Gusto - Der kulinarische Reiseführer 2014

Bewertung: 9 Gusto-Pfannen mit Aspiranten-Pfeil
Kategorie: 4 Bestecke – elegantes Restaurant mit sehr gutem Komfort und Service, sehr gute Ausstattung , hervorragende Weinkarte


Thomas Kellermann begeistert uns ja schon seit Jahren mit seiner kreativen, gemüselastigen Küche, die sehr viel Bodenhaftung, aber mindestens ebenso viel Kreativität und Esprit besitzt, und statt mit technischem Aufwand lieber mit qualitativer und geschmacklicher Substanz punktet. Doch unser "Koch des Jahres 2009" war noch nie so gut wie heute! Offenbar nicht zuletzt deshalb, weil Kellermann seine wichtigsten Mitarbeiter mittlerweile seit mehreren Jahren konstant an seiner Seite hat, und alle zusammen ein perfekt eingespieltes Team bilden, das gemeinsam sehr effektiv in die gleiche Richtung zieht, ist es ihm gelungen, seine wahren Stärken weiter auszubauen und sich zugleich noch deutlicher darauf zu fokussieren.

Restlos alles, was uns im hellen, puristisch-eleganten Burgrestaurant auf die Gabel gekommen ist, war originell, aromendicht, spannungsgeladen und trotz schlagkräftiger, plastisch herausgearbeiteter Aromen perfekt austariert. Auf Kellermanns Tellern geht es erstaunlich schnörkellos und handwerklich zu. Wenig Technisches, kein filigranes Gebastele, keine Showeffekte, und dennoch mehr Finesse und Kreativität, als in den meisten anderen Restaurants.

Die Gerichte gehen geschmacklich in die Tiefe, sind aber federleicht; es passiert viel mit Frucht und Säure, aber es wird niemals auch nur ansatzweise eintönig oder eindimensional.
Und, ganz entscheidend: die Produktqualität ist durchgängig von erstaunlich hoher Qualität und die Viktualien dürfen ihre Vorzüge auch voll ausspielen. Schon bei den kleinen Einstimmungen wird die Richtung deutlich: bei den mit Flusskrebstatar gefüllten Avocado-Röllchen mit Sauerkraut ist es eine feine Säureader auf buttrig-nussiger Grundlage, beim bayrischen Gockel auf Dattelcreme mit Karottensalat ein finessnreich balanciertes Spiel mit unterschiedlichen Süßegraden und bei Thomas Kellermanns federleichter Interpretation vom O'bazder sind es ebenfalls eine ganz dezente Fruchtsüße und eine animierende Säure, die das typisch würzige Käsearoma sublim untermalen. Glasklar, schneidig und harmonisch kontrastiert kam eine erstklassige, fleischig-glasige Rote Garnele mit Sellerie-Meerrettichsud und Grünem Apfel (geeister Schnee und Stifte) und war bereits ein großartiges Beispiel dafür, wie direkt und prägnant, aber zugleich elegant und balanciert Kellermanns Küche ist.

So wie auch das deutlich süß-saure Mixed-Pickles-Gemüse mit Champagner-Vinaigrette, das zusammen mit einem Stück festfleischem, mit Kümmel aromatisiertem Stör (sowie einem Stück säuregegarten Stör-Tatar) angerichtet war. Auch hier: schlagkräftig-pointiert, aber nicht grob. Nein, auf Thomas Kellermanns Tellern wird wahrlich nicht geplänkelt. Auch nicht beim "Saibling aus Bärnau", dessen soft angegarte Filets mit einer etwa zu gleichen Teilen aus kleinen Croutons, Saiblingskaviar und gehacktem Eiweiß bestehenden Melanie bedeckt waren und dessen Tatar von einem rahmig angemachten Zuckerschotensalat gekrönt war. Hier nämlich sind zwei würzig-pikante Auberginen-Varianten (gebraten und eingelegt als eher helle Variante, sowie als dunkle Creme) sowie eine Orangencreme und eine Currycreme tonangebend, die hier dem feinen Fisch einen herb-fruchtigen, komplex orientalisch-würzigen Aromenteppich bereiteten, ohne ihn zu dominieren. Aromendicht und kontrastreich auch der kleine Linseneintopf mit Makrele, Buttermilch und eingelegten Tomatenkernen: die Makrele als ganz knapp angebratenes, pfeffrig- würzig aromatisiertes Stück sowie als rohe Variante, die in eine Mango-Buttermilchemulsion eingehüllt war. Die Linsen herzhaft, die Tomatenkerne süßlich-saftig und mit Säure. Auch hier wieder ein beeindruckend gut zusammengefügtes Puzzle aus verschiedenen Säuregraden, Süße und komplexer, warmer, exotischer Würze sowie saftig, süffig und cremig ineinandergreifenden Komponenten. Säure, Süße und Würze umrahmten auch den festfleischi- gen, überraschend blättrigen St. Pierre, der mit zweierlei Navetten (knackig und cremig), zwei Senfsaucen und zwei Versionen süßen schwarzen Oliven (saftig und knusprig) begeistern konnte.

Bei dem mit geraspeltem Brokkoli und Safranpuffreis teilbeflockten 1-A-Steinbutt, der zusammen mit einem Stück gebratener Entenleber (normale Leber, keine Fettleber) in einem Risottofond schwamm, war es ein vielsortiger Bohnensalat und eine Art Relish aus Essiggurken, Ofentomate, Rosinen, Balsamicoessig und Zitronenöl, die aromatisch den Ton angaben. Die Imperial-Taubenbrust mit luftig-moussiger Blumenkohlcreme und stückigem Blumenkohl wurde von Grapefruitfilets und einem Estragonsud akzentuiert in Szene gesetzt.
Und schließlich betörte ein „Surf & Turf“ aus einem gebeiztem Rinderfilet mit eleganten Raucharomen und Hummer in einer Art Zitronengrasveloute durch die markante Eskorte aus Ruccolacreme, stark geröstetem Wirsing und einer Gewürzsaatmischung. Auch hier ein kontrastreiches Aromenspiel aus rauchig-würzigen und zitrisch-frischen Noten, unterlegt von den kräftigen, mutig aber virtuos eingesetzten Gewürzen. Dass auch die Patisserie auf dem gleichen hohen Level ist, bewies uns der „Zwetschgendatschi", ein saftig-nussiger, mehlfreier Boden mit eingelegten Zwetschgen und Krokantknusper sowie Zwetschgensorbet, dem ein Bronzefenchel-Parfait mit einem spannenden, kräuterwürzigen Akzent zur Seite stand und Mokkacreme mit herber Kaffeearomatik Tiefe beisteuerte und diesen gar nicht so süßen Abschluss zu einem beeindruckend vielschichtigen Dessert werden ließ. Sommelier Frank Hildebrand empfiehlt mit Einfühlungsvermögen spannende Weinbegleiter und bewegt sich dabei gerne und gekonnt jenseits des Mainstream. Etwa wenn er zum rauch- und zitrusaromatischen Hauptgang einen reinsortigen Merlot aus der Schweiz empfiehlt, der viel Eleganz und Geradlinigkeit besitzt, aber auch genug Steifigkeit und Fleisch hat, um diese Aufgabe adäquat zu meistern.

Marcellino's Restaurant Report

Massige Mauern und minutiöse Kreationen.
"Aufgefrischt" präsentieren sich die Gästräume, Weiß und Grau für Wände und Möbel, kontrastiert von "grünem Glas am Tisch". Das 8-gängige Degustationsmenü (128) mit Interpretationen von Stör; Jakobsmuschel; Hummer; Seewolf; Wachtel; Tafelspitzscheiben vom Rind; Auswahl verschiedener Rohmilchkäse; Muskatkürbis. Küchenchef Kellermann "hat ein sicheres Gespür für Gemüsiges". "Perfekt" agieren die dienstbaren Geister "in Kompaniestärke". Von den rund 620 "hochklassigen" Weinofferten werden gut 20 in "wunderschönem" Kristall offen gereicht. "Reisefreudige Schlemmer" loben die "feinen Aromenkompositionen".

Essen: 9 von 10 Punkten
Trinken: 10 von 10 Punkten
Atmosphäre: 9 von 10 Punkten
Service: 9 von 10 Punkten

Deutschland Guide Michelin 2015

Topfrisch und von exzellenter Qualität - nur erstklassige Produkte werden von Thomas Kellermann mit einem untrüglichen Gespür für Aromen und Harmonie zu finessenreichen Speisen zubereitet.

Der Rahmen für die modern-kreative Küche: puristisch-elegantes Ambiente unter einem wunderschönen hellen Gewölbe.

Saibling aus Bärnau mit Gurkeneis und Sauerampfer. Taubenbrust mit Rhabarber, Macadamia Nusscreme und schwarzer Olive. Ananas Feurig mit Bronzefenchel und Reisetbauer's Whisky.

Schlemmer Atlas 2015

Das Gourmet-Restaurant Kastell auf der historischen Burg ist eine Attraktion. Für Feinschmecker. Thomas Kellermann stellt hier seine hohe Kochkunst Tag für Tag unter Beweis. Er ist Tüftler, der gerne experimentiert und ausprobiert bis alles perfekt harmoniert. Das Ergebnis: Eine Speisefolge, die Teller für Teller auf der Zunge zergeht, neue Geschmackserlebnisse bietet und nicht zuletzt das Auge verwöhnt. Gewölbeambiente, Turmzimmer oder Bogenfenster liefern dazu im Zusammenspiel mit einer schlicht-eleganten Einrichtung und blütenweiß eingedeckten Tischen den eigenen Rahmen. Übrigens: Wer Thomas Kellermann einmal über die Schulter schauen möchte, bucht einfach einen seiner Kochkurse und kreiert anschließend sein eigenes viergängiges Menü.

Das Haus empfiehlt: Mixed Pickles mit Champagner-Senfkörnervinaigrette und Stör; Oberpfälzer Rehrücken mit Rote Bete, Balsamicokirschen und Schokolade; Olivenöleis mit gegrillten Mango und Kokoscreme

VARTA Führer

4 Diamanten:
Eine herrliche Genießer-Oase unter hellen, romantischen Spitzbogen-Gewölben. Thomas Kellermanns Küche ist sowohl ein exzellenter Gaumenschmaus als auch eine bezaubernde Augenweide. Aufmerksam und nahezu perfekt agiert die Service-Crew.

Der Trebing-Lecost Hotel Guide 2013

Bewertung: 4 Punkte – außergewöhnlich kreative Küche, verbunden mit einem sehr guten Service und einem schönen Ambiente
Kategorie: Luxus


Wie man es von einem lupenreinen Relais & Chateaux erwartet, hat die Gastronomie in diesem Hotel einen hohen Stellenwert. Starkoch Thomas Kellermann zelebriert hier eine Haute Cuisine auf höchstem Niveau. Wie er bekannte Produkte veredelt, ohne sie bis zur Unkenntlichkeit zu verändern, und es unter anderem versteht, mit Säure und Süße zu spielen, begeistert viele seiner Fans. Beeindruckend sind auch sein Fleiß und seine Beharrlichkeit. Denn man muss wissen, dass Kellermann für alle gastronomischen Einrichtungen des Hauses verantwortlich ist, er kümmert sich höchstpersönlich nicht nur um sein Gourmetrestaurant, sondern um alle diesbezüglichen Belange vom Frühstück bis zum Catering. Besonders sympathisch machen ihn seine Bescheidenheit und die Fähigkeit, sich selbst und die eigenen Leistungen stets zu hinterfragen und immer wieder zu prüfen, ob man die selbst gesetzten Ziele noch im Fokus hat. Kellermann hat keine Starattitüden, er versteht sich vielmehr als Dienstleister. Mittlerweile glauben Spitzenköche ja nicht selten, sie hätten auch einen Bildungsauftrag - damit rechtfertigen zumindest viele die Tatsache, dass sie immer weniger Zeit mit ihrer Küchenmannschaft am heimischen Herd verbringen und stattdessen lieber vor laufender Fernsehkamera ihre Weisheiten zum Besten geben. Dabei bemühen sie sich natürlich stets zu vermitteln, dass ihre Medienpräsenz ihrem kreativen Weiterkommen diene und nicht etwa nur ihre Eitelkeiten befriedige. Kellermann hat solche Ambitionen nicht, er konzentriert seine Energie auf eine hohe Küchenleistung. Es lohnt sich in der Tat, sich auf seine kreative, aromenintensive Haute Cuisine einzulassen, vielleicht auch die Speisekarte einfach wegzulegen und dem Küchenchef die Zusammenstellung eines Menüs zu überlassen. Dieses kleine Abenteuer wird garantiert belohnt, denn wählt man á la carte, wird man vielleicht vermeintlich Bekanntes übergehen, um Neues zu entdecken, und dabei versäumen, wie Kellermann aus vertrauten Komponenten etwas ganz Neues zu kreieren versteht. Wir ließen uns bei unserem Besuch von Gang zu Gang überraschen und begeistern. Dem Entree vom Saibling aus Bärnau mit Blumenkohl, Soja und Orange folgte eine Gelbschwanzmakrele mit Piperadencreme und Mangold. Anschließend servierte man Seeteufel mit Barbecuearomen und Oberpfälzer Rehrücken mit Roter Bete, Kirsche und Schokolade. Das Finale bildete dann ein Rosé-Champagner-Sorbet mit Topfensoufflé und Waldbeeren.

Feedback

Was unsere Gäste über uns sagen

Einblicke

Hinter den Kulissen

Sie wollten schon immer einmal einen Blick hinter die Kulissen eines Gourmet-Restaurants werfen?

Hinter den Kulissen

Die Arbeit in einer Sterneküche verlangt von allen Beteiligten absolute Höchstleistungen. Denn hier geht es um High-End-Gastronomie, die sich Tag für Tag aufs Neue übertrifft. Von der Außergewöhnlichkeit der Gerichte bis zum perfekten Service. – Folgen Sie uns hinter die Kulissen des Gourmet-Restaurants »Kastell« und in den Backstage-Bereich von 2-Sterne-Koch Thomas Kellermann, wo er zusammen mit seiner Crew die neuesten Kompositionen auf den kulinarischen (Höhe-)Punkt bringt. Wir haben für Sie die wichtigsten Stationen und Abläufe eines nie ganz normalen Tages in der Sterneküche von Burg Wernberg dokumentiert.


Die Küchencrew des Sterne-Restaurants »Kastell« mit Thomas Kellermann

Morgendliches »Line-up« in der »Kastell«-Küche

Vor allen anderen Tätigkeiten trifft sich Thomas Kellermann mit seiner Crew zum morgendlichen »Line-up«. Thema sind die Highlights des Tages, welche Gäste erwartet werden, welche Veranstaltungen kulinarisch bespielt werden wollen und welche besonderen Herausforderungen anstehen.

Grand Chef Thomas Kellermann prüft das frisch eingetroffene Gemüse
Equipment-Check: Feinstes Porzellan für die erlesenen Kreationen


Equipment-Check

Reibungslose und hochprofessionelle Abläufe sind das A und O einer Küche auf Sterneniveau. Da muss auch das Equipment bis ins allerkleinste Detail stimmen. Angefangen bei den schweren Gusseisenpfannen über Töpfe und Teller bis hin zu den hochwertigsten Zutaten, die Tag für Tag frisch geliefert werden. Dazu hat der Sternekoch die besten Erzeuger mit den besten Produkten – vom feinsten Gemüse bis zu Wild, Fisch und Geflügel – persönlich ermittelt.


Fingerübungen beim Mise en place

Vormittags heißt es vor allem: Mise en place! Jeder bereitet seinen Posten vor. Schält, putzt, schneidet. Rührt, kocht, knetet. Portioniert, sortiert, püriert. Je nachdem. Vom Gemüse bis zum Fisch, von den Soßen bis zu den süßen Kreationen.

 

 

Das Küchenteam des Sterne-Restaurants »Kastell« bei der Arbeit: Gemüsetest
Das Küchenteam des Sterne-Restaurants »Kastell« bei der Arbeit: frische Aromen
Das Küchenteam des Sterne-Restaurants »Kastell« beim Dekorieren der Speisen

Chefkoch Thomas Kellermann in seiner 2-Sterne-Küche auf Burg Wernberg
2-Sterne-Koch Thomas Kellermann von Burg Wernberg bei der Arbeit
Sommelier Frank Hildebrand von Burg Wernberg in Aktion

Soundcheck

Das Ziel einer jeden Sterneküche ist es, jeden Tag ein kulinarisches Konzert der Superlative zu geben. Und das ausnahmslos. Deshalb bleibt nichts dem Zufall überlassen. Weder die hohe Qualität und Frische der Zutaten noch die Abläufe. Vor dem Auftritt der köstlichen Kreationen heißt es: Soundcheck. Dabei prüft Thomas Kellermann die einzelnen Posten, kommentiert kleine Kostproben, setzt Akzente, übernimmt das Finetuning … immer mit Blick auf den absoluten Topsound. Die passenden Weine zu jedem Gang wählt Sommelier Frank Hildebrand aus, der Gericht und Wein höchstpersönlich aufeinander abstimmt.


Management

Pressearbeit: Grand Chef Thomas Kellermann am Telefon

Während Thomas Kellermann das alles (und noch viel mehr) im Blick hat, nimmt er Anrufe und frische Ware entgegen, ist kurz nebenan zum Pressegespräch oder Fototermin, koordiniert die Woche, organisiert Special Events, besondere Auswärtstermine und vieles mehr.

Thomas Kellermann vom Gourmet-Restaurant »Kastell« in seiner Küche

Under Pressure

18.45 Uhr: Die Gäste treffen ein. Hinter den Kulissen knistert es. Jeder ist auf seinem Posten. Dann andächtige Stille, der Chef de Cuisine sagt die Bestellungen an, die Antwort immer »Jawoll, Chef!«. Dann geht es los. Es wird gebraten, gerührt, gedämpft … es brodelt, es raucht, es duftet. Jeder weiß, was er zu tun hat, und jeder tut es schnell, exakt und hochkonzentriert. Enorm wichtig dabei: die absolute Feinabstimmung. Denn jedes Gericht muss en minute fertig sein, genau zum richtigen Zeitpunkt serviert werden. So geht die hohe Kunst der Sterne-Gastronomie.

 

 

Einblick in Kellermanns 2-Sterne-Küche: Zubereitung des Desserts
Einblick in Kellermanns 2-Sterne-Küche: Gegrilltes vom Big Green Egg
Einblick in Kellermanns 2-Sterne-Küche: Zubereitung der Sauce

Letzter Feinschliff beim Dessert in der Küche des Gourmet-Restaurants »Kastell«

Showtime: Auftritt der kulinarischen Stars

Nach einem ersten köstlichen Amuse Gueule betreten die Vorspeisen die Bühne an den Tischen des Gourmet-Restaurants »Kastell«, das Konzert der Gaumenfreuden beginnt. Hinter den Kulissen steht jetzt der Pass, die Schnittstelle zwischen Küche und Restaurant, im Rampenlicht. Hier wird jeder Gang bis ins kleinste Detail auf Topniveau arrangiert und angerichtet. Zum Schluss: High-End-Controlling durch den Chef, ein letzter Schliff von Meisterhand … et voilà!

Die Küchencrew von Burg Wernberg beim liebevollen Anrichten der Speisen

Feinstes Porzellan für die erlesenen Speisen aus der Küche Thomas Kellermanns
Kleine Köstlichkeiten aus der Küche des Gourmet-Restaurants »Kastell«

Zugabe: das Dessert

Der süße Höhepunkt kommt zum Schluss. »Sweet Dreams« werden aus dem Reich des Pâtissiers auf die Teller gezaubert. Feinste Desserts zum krönenden Abschluss, überraschende Kreationen für ein einzigartiges Genusserlebnis.

 

 

Herrlich dekoriert: die Desserts des Sterne-Restaurants »Kastell« auf Burg Wernberg
Köstlich bis ins Detail: die Desserts des Sterne-Restaurants »Kastell«
Professionelles Personal serviert die Kreationen der Sterne-Küche von Burg Wernberg

Das Küchenteam des 2-Sterne-Restaurants »Kastell« beim täglichen Saubermachen
Perfektion bis ins kleinste Detail für höchste Qualität und glänzende Ergebnisse

After-Show

Nach dem letzten Gang hat das Küchenteam noch einen wichtigen Auftrag. So heißt es gegen 23 Uhr hinter den Kulissen: Nassmachen.


Thomas Kellermann bespricht sich mit den Sous-Chefs in der Schänke der Burg
Das Küchenteam nach einem erfolgreichen Tag in der Schänke von Burg Wernberg

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Und während die Crew die komplette Küche tiptop sauber putzt und auf Hochglanz poliert, bespricht Grand Chef Thomas Kellermann mit seinen Sous-Chefs den kommenden Tag und die nächsten Höhepunkte. Für eine noch feinere Show, für ein noch besseres Konzert.


2-Sterne-Koch Thomas Kellermann und sein Küchenteam im Innenhof von Burg Wernberg
Gutscheine

Freude schenken

Ob romantisch zu zweit, gemeinsam mit der Familie oder als exklusive Aufmerksamkeit für Geschäftspartner oder Kollegen – überraschen Sie besondere Menschen mit einem ganz besonderen Geschenk. Wie wäre es mit einem mehrgängigen Sternemenü in unserem vielfach ausgezeichneten Gourmet-Restaurant? Oder einem Gutschein für einen unserer kulinarischen Events? Was es auch ist, wir haben viele Ideen und stellen Ihnen Ihren Geschenk-Gutschein auch gerne individuell zusammen, sollten Sie in unserem Gutschein-Shop nicht fündig werden.

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Unser Concierge für Ihre Wünsche

Sie möchten sich von den einzigartigen Kreationen Thomas Kellermanns verwöhnen lassen und in unserem 2-Sterne-Restaurant »Kastell« einen Tisch reservieren lassen? – Dann rufen Sie uns am besten gleich an. Sie haben einen besonderen Wunsch für einen besonderen Anlass? Scheuen Sie sich nicht, uns anzusprechen. Was auch immer Ihnen vorschwebt, wir machen es gerne für Sie möglich.

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E-Mail: hotel@burg-wernberg.de

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